Archiv Aktuelle Mitteilungen
Ärztekongress im Herz- und Kreislaufzentrum
Von: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 22.06.2011
Kategorie: Aktuelles
Ersatz einer Herzklappe ohne Operation
Am vergangenen Samstag fand unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie im Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg a.d. Fulda ein Symposium über neue Behandlungstechniken verkalkter Herzklappen statt. Beteiligt waren international renommierte Experten aus den Universitätskliniken Frankfurt, Jena, Leipzig, Köln, Mainz und Bonn.
Neben Fachvorträgen wurden zwei Eingriffe aus dem neuen Hybrid-Operationssaal des HKZ direkt in den Vortragsraum übertragen. Die Zuschauer konnten unmittelbar live den Ablauf dieser faszinierenden neuen Eingriffe mitverfolgen, wobei nicht nur ein Kamerabild der Abläufe im Operationssaal, sondern auch die Bilder des Computertomogrammes, der Druck-und EKG-Kurven, des Röntgenbildes und des Echokardiogrammes eingespielt wurden. Gleichzeitig bestand ständiger Sprechkontakt mit den Ärzten im Hybrid-OP, so dass Fragen aus dem Auditorium direkt beantwortet werden konnten.
„Die technische Ausrüstung unseres neuen Hybrid-OP-Raumes entspricht dem derzeit erreichbaren Optimum und ist so in nur ganz wenigen Zentren vorhanden“, so Professor Vallbracht, Direktor der Kardiologie im Herz- und Kreislaufzentrum und Organisator der Veranstaltung. „Kardiologe und Herzchirurg - beide arbeiten bei diesen Eingriffen immer gemeinsam - können während des Eingriffes die genaue Platzierung der Herzklappe mit einem Computertomogramm steuern und alle Daten und Bilder auf zwei überdimensionalen Flachbildschirmen verfolgen.“
Zwei Wege des Einbaus der neuen Herzklappe stehen zur Verfügung: einmal mit dem Katheter über die Schlagader in der Leiste - wie ein Herzkatheter - oder aber durch ein kleines Loch an der Herzspitze. „Wenn möglich, wird der Weg über die Leiste bevorzugt; manchmal sind aber die Adern zu stark verkalkt und dann wird über die Herzspitze vorgegangen“, erklärt Prof. Vallbracht. „Das Verfahren kommt zurzeit für die Patienten in Betracht, bei denen die herkömmliche Operation aufgrund von weiteren Erkrankungen als zu risikoreich angesehen wird. Es entwickelt sich aber so schnell, dass in Zukunft diese Eingriffe immer mehr zunehmen werden.“
Die Teilnehmer der Tagung, die die Eingriffe mit großer Anspannung verfolgten, reagierten mit spontanem Beifall nach dem erfolgreichen Einbau der Herzklappen. „Beide Patienten waren am Abend danach bereits wach und fröhlich; die alte Dame hat mich gefragt, wann denn nun endlich die Herzklappe eingebaut wird“, schmunzelt Professor Vallbracht.
„Die technische Ausrüstung unseres neuen Hybrid-OP-Raumes entspricht dem derzeit erreichbaren Optimum und ist so in nur ganz wenigen Zentren vorhanden“, so Professor Vallbracht, Direktor der Kardiologie im Herz- und Kreislaufzentrum und Organisator der Veranstaltung. „Kardiologe und Herzchirurg - beide arbeiten bei diesen Eingriffen immer gemeinsam - können während des Eingriffes die genaue Platzierung der Herzklappe mit einem Computertomogramm steuern und alle Daten und Bilder auf zwei überdimensionalen Flachbildschirmen verfolgen.“
Zwei Wege des Einbaus der neuen Herzklappe stehen zur Verfügung: einmal mit dem Katheter über die Schlagader in der Leiste - wie ein Herzkatheter - oder aber durch ein kleines Loch an der Herzspitze. „Wenn möglich, wird der Weg über die Leiste bevorzugt; manchmal sind aber die Adern zu stark verkalkt und dann wird über die Herzspitze vorgegangen“, erklärt Prof. Vallbracht. „Das Verfahren kommt zurzeit für die Patienten in Betracht, bei denen die herkömmliche Operation aufgrund von weiteren Erkrankungen als zu risikoreich angesehen wird. Es entwickelt sich aber so schnell, dass in Zukunft diese Eingriffe immer mehr zunehmen werden.“
Die Teilnehmer der Tagung, die die Eingriffe mit großer Anspannung verfolgten, reagierten mit spontanem Beifall nach dem erfolgreichen Einbau der Herzklappen. „Beide Patienten waren am Abend danach bereits wach und fröhlich; die alte Dame hat mich gefragt, wann denn nun endlich die Herzklappe eingebaut wird“, schmunzelt Professor Vallbracht.
