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Herz- und Kreislauf Zentrum Rotenburg

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Die Wiese lebt ...

Von: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 15.06.2005
Kategorie: Aktuelles

Am vergangenen Sonntag hieß es zum ersten Mal „Bergwiesenfest am HKZ“. Durch das „Fest der Berge“ im September 2004 und die Sommer-Herzlauf-Premiere im vergangenen Jahr kam man auf die Idee, Familien mit Kind und Kegel zu einem gemeinsamen Sommerfest von HKZ, Hotel Rodenberg und BKK Akademie einzuladen. Dass dabei der Trainingsplatz an der Rodenberg-Klinik direkt vor der bewaldeten Erhebung „Alter Turm“ die ideale Kulisse für ein Bergwiesenfest abgeben würde, war man sich ziemlich sicher. Die Organisatoren wussten aber auch, wie sehr ein solches Freiluftereignis von einer sommerlichen Witterung abhängig sein würde. Und genau daran haperte es zunächst.
Die kühlen Temperaturen bis in die Mittagszeit und der starke Schauer unmittelbar vor Festbeginn trübten das Geschehen anfangs ein wenig. Jedenfalls lässt sich dadurch der zunächst eher mäßige Besuch der Festwiese erklären. So waren es auch nur wenige Gäste, die von dem Angebot Gebrauch machten, im Festzelt ihr Mittagessen einzunehmen. Schade, denn die italienischen Gerichte, die verschiedenen Spargel-Variationen und die Dessert-Verführungen hätten sicherlich eine größere Aufmerksamkeit verdient. Die Hot Swing Company, jene wackeren Recken der hiesigen Jazz-Musik, spielte tapfer gegen den dichten Wolkenvorhang an. Letztlich mit Erfolg, denn bereits am frühen Nachmittag zeigte sich die Sonne immer öfter, und das Fest nahm einen sehr erfreulichen Verlauf mit starkem Besucherandrang.

Genau so hatten es sich die Verantwortlichen der drei Unternehmen vorgestellt: Auf der Wiese tummelte sich ein buntes Völkchen – alle Generationen waren vertreten -, sie verweilten an Essensständen, beteiligten sich an den unterschiedlichsten Mitmach-Angeboten und widmeten ihre Aufmerksamkeit den einzelnen Vorführungen. An allen Stationen herrschte ein reger Betrieb. Überall bekam man etwas geboten - ohne große Kosten, größtenteils sogar gratis, da nur an drei Stellen jeweils 0,50 Euro zu entrichten waren -, alle Altersklassen wurden in irgend einer Weise angesprochen. Ein kurzweiliger Aufenthalt war gesichert, vor allem auch, weil gerade die Kinder viel Abwechslung fanden.

Die 11 m hohe Rutsche in der Form einer Raketenabschussrampe bewährte sich schon als absoluter „Hingucker“ und bescherte den Kids ab 6 Jahren aufregende Sekunden beim Rutsch in die Tiefe. Die große Hüpfburg und der Mega-Kicker waren am Nachmittag auch ständig gut gefüllt bis überfüllt, Gleiches gilt für das Kinderkarussell. Das THW, das mit einer großen Abordnung das Bergwiesenfest unterstützte, betreute die großen Spielgeräte und hatte auch noch seine eigene Schiffschaukel mitgebracht.

Beim DFB-Fußballabzeichen registrierten Erich Wirf und seine Mitstreiter um Norman Hofmann (TV Braach) ein reges Interesse. 65 Personen nahmen erfolgreich teil, darunter acht Silberne und 13 Bronzene Abzeichen. Als Tagesbeste holten sich Felix Schumacher, Felix Wild und Hannes Riemenschneider sogar das Goldene Fußballabzeichen – Gratulation!

154 Teilnehmer schossen auf die Torwand, so dass ein Einsatz von 77,- Euro an den Gewinner Lothar Kolb (!) ausgeschüttet werden konnte. Lothar Kolb, der ja auch den Golf-Putt-Wettbewerb organisierte, schaffte drei Treffer und siegte anschließend im Stechen gegen Stephan Glock, als er den entscheidenden Treffer ins obere Loch „lupfte“ - Kaiser Franz lässt grüßen!

Golf-Putt-Wettbewerb: Ebenfalls 0,50 Euro Einsatz, der komplett als Gewinn ausgeschüttet wurde.
143 Teilnehmer, drei Personen mit vier Treffern (von 5 Schlägen), die sich im Stechen folgendermaßen platzierten: 1. Torsten Coesfeld, 2. Philipp Hellstern, 3. Claudia Wernert - die Kinderwertung (bis 10 Jahre) gewann Hendrik Wernert, vielleicht ein Bernhard Langer in spe?

Der Schützenverein 1898 Rotenburg betreute einen Stand, u.a. mit einer Luftgewehr-Simulation mit digitaler Auswertung und die Spielgeräte des Sportkreises Hersfeld-Rotenburg. Auch hier herrschte am Nachmittag ein ordentlicher Andrang. Ebenso beim Ponyreiten, das von Thomas Strauch (Reitsportanlage Bebra) und seinen Helferinnen mit drei Tieren durchgeführt wurde und den Kleinen und ganz Kleinen großen Spaß machte. Auch beim Kinderschminken durch die Schönheitsoase Umbreit aus dem Hotel Rodenberg bildeten sich Warteschlangen, und die Ergebnisse prägten als wahre Kunstwerke die gesamte Bergwiesenszenerie.

Eilert Bretting präsentierte sein Active-Card-System, das er in Kooperation mit dem Verein Pro Region Mittleres Fuldatal auf den Wanderwegen der Umgebung installieren möchte und begrüßte viele Interessierte am Stand. Neben der offiziellen Wandergruppe, die zum Auftakt auf die etwa 4 km lange Waldstrecke mit drei Registrierstationen ging, nutzten dieses Angebot auch die Teilnehmer eines Herzsportgruppenübungsleiterlehrganges (welch ein Wort!!!), die das System in der Sportart Nordic Walking testeten. Später fanden sich zusätzlich einige Mountainbiker ein, denn die exakte Erfassung der zurückgelegten Strecke soll natürlich die unterschiedlichen Bewegungsformen ansprechen.

Außerdem informierten der Verein Pro Region Mittleres Fuldatal, die BKK und natürlich auch das HKZ, da doch auch viele überregionale Besucher nach Rotenburg kamen. Ein aufwändig gestalteter Stand beschäftigte sich mit dem Thema „Rotenburg blüht auf“, und das Deutsche Rote Kreuz, das gleichzeitig auch die Einsatzbereitschaft sicherstellte, präsentierte sein Fahrzeug.

Am Nachmittag boomte der Kaffee- und Kuchenabsatz, aber selbstverständlich auch die üblichen Snacks wie Bratwurst und Pommes, die deftigen Waffeln der BKK oder natürlich die Grüne Soße vom Heimat- und Verkehrsverein aus Braach. Auch die Bergwiesenbowle kam gut an, schwammen doch in den Gläsern neben Erdbeeren und Mirabellen auch grüne Minzblätter und kleine Blüten. Die AWO verkaufte Kaffee und Kuchen, das Hotel Rodenberg mixte unterschiedlichste Cocktails ganz nach Wunsch.

Auch die Auftritte des Tages gestalteten sich sehr erfolgreich, allen voran die Ballettschule Balk aus Bebra, die mit vielen Kindern in unterschiedlichen Altersgruppen erschienen war und Kostproben der einstudierten Tänze gab. Vor der dicht belagerten Aktionsbühne brandete immer wieder großer Beifall auf. Stephan Müllers „Taps On Fire“, die das HKZ ja regelmäßig als Trainingsquartier nutzen, absolvierten ebenfalls ein erfolgreiches Heimspiel. Hochinteressante Vorführungen bot die DRK-Rettungshundestaffel Rotenburg mit beeindruckenden Leistungen der Vierbeiner. Und auf eine Bergwiese passen natürlich auch echte Highlander. Sie kamen aus Fulda und sorgten bei ihrem Platzkonzert für sonst eher unübliche Klänge in unserer Region: Die unüberhörbaren Dudelsacktöne lockten sicher noch manchen Patienten aus dem nahen Klinikum zur Festwiese.
Ihre gewohnte Qualität zeigten die Hot Swing Company beim Frühschoppen zur Mittagszeit und die Musikschule Bad Hersfeld, die mitten im Festgeschehen aufspielte und mit ihrem Big-Band-Sound den Menschen an den umliegenden Ständen Vergnügen bereitete. Kinderentertainer Edmund Edler sorgte mit einer kleinen Kinderschar für große Stimmung und hatte ganz passend zur Bergwiese extra einen Tiroler-Song im Gepäck. Die Moderation erledigte in seiner wie immer lockeren Art „die Stimme des Hausbergs“, Thomas Scheibner vom Freizeitteam.

Der Gottesdienst am Morgen konnte aufgrund der kühlen Witterung leider nicht auf der Freilichtbühne stattfinden. Die Klinikpfarrerinnen Gerlinde Rothhardt und Dr. Constanze Thierfelder feierten ihn dann zusammen mit dem Rotenburger Posaunenchor im Festsaal des Dr. Durstewitz-Hauses.

Die Geschäftsleitungen der drei beteiligten Unternehmen freuen sich über den reibungslosen Ablauf der ganzen Veranstaltung und bedanken sich einerseits bei den zahlreichen Besuchern – so rund 1500 könnten es im Tagesverlauf gewesen sein – und andererseits natürlich bei den vielen Mitarbeitern und Helfern, die durch eine gute Zusammenarbeit wesentlich zum Gelingen des Bergwiesenfests beigetragen haben. Es wurde ein Fest der Gemeinsamkeit erzeugt, welches mit den Weg unterstützen sollte, das überregionale Auge immer mehr auf unsere Region zu lenken. Wir erinnern uns dabei an die vielen Aktivitäten, die in den vergangenen Monaten ins Leben gerufen wurden, z. B. der 1. Rotenburger Martinsmarkt, die Rotenburger Schneenacht oder die Initiative „Pro Region“.

Ausführliche Fotogalerien werden in den kommenden Tagen noch auf diese Seite gestellt.

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