Archiv Aktuelle Mitteilungen
Gute Luft und gute Atmung
Von: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 13.07.2011
Kategorie: Aktuelles
Luftkurort Rotenburg a.d. Fulda
Bereits seit 1927 trägt die Fachwerkstadt an der Fulda diesen Titel. Seit dem Sommer 2011 wird jetzt zusammengeführt, was zusammengehört: der Luftkurort und die Pneumologie (= Lungenheilkunde). Vorgestern stellte sich die neue Pneumologische Funktionseinheit am HKZ der Öffentlichkeit vor.
Hier geht´s zum HNA-Bericht vom 13.7.11.
Auf dem Foto begrüßen Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr (2.v.l.), HKZ-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Kurt Albus (2.v.r.) und HKZ-Geschäftsführer Guido Wernert (r.) den ärztlichen Leiter der Pneumologischen Funktions-einheit, Dr. Joachim Stumpner, der am 1. Juli seinen Dienst im Hause aufgenommen hat. Das Schild am Ortseingang des Städtchens gab den passenden Rahmen für die erfreuliche Nachricht.
Bereits seit 1927 trägt die Fachwerkstadt an der Fulda diesen Titel. Seit dem Sommer 2011 wird jetzt zusammengeführt, was zusammengehört: der Luftkurort und die Pneumologie (= Lungenheilkunde). Vorgestern stellte sich die neue Pneumologische Funktionseinheit am HKZ der Öffentlichkeit vor.
Hier geht´s zum HNA-Bericht vom 13.7.11.
Auf dem Foto begrüßen Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr (2.v.l.), HKZ-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Kurt Albus (2.v.r.) und HKZ-Geschäftsführer Guido Wernert (r.) den ärztlichen Leiter der Pneumologischen Funktions-einheit, Dr. Joachim Stumpner, der am 1. Juli seinen Dienst im Hause aufgenommen hat. Das Schild am Ortseingang des Städtchens gab den passenden Rahmen für die erfreuliche Nachricht.
Das Herz- und Kreislaufzentrum in Rotenburg a. d. Fulda hat zum 1.7.2011 seine Exzellenz im Bereich der Kardiologie und Neurologie durch die Einrichtung einer Pneumologischen Funktionseinheit weiter ausgebaut. Leiter der Pneumologischen Funktionseinheit ist Dr. Joachim Stumpner. Der 59-jährige Pneumologe war in den vergangenen 19 Jahren als Chefarzt im Werra-Meißner-Kreis tätig. Zudem konnte ein erfahrenes Team über alle Berufsgruppen gewonnen werden.
Das HKZ als interdisziplinäres Fachzentrum verfügt über die Akut-Fachrichtungen Kardiologie, Herz- und Gefäßchirurgie, Anästhesie, Akutneurologie mit Stroke Unit sowie kardiologische, neurologische und orthopädische Rehabilitation (insgesamt 573 Betten). Derzeit hat das Unternehmen rund 900 Mitarbeiter beschäftigt und behandelt jährlich ca. 14.000 stationäre bzw. 1.600 ambulante Fälle. Um kardiologische und neurologische Krankheitsbilder auf dem aktuellen und erforderlichen Stand der Wissenschaft zu behandeln, hat das HKZ den Aufbau einer Pneumologischen Funktionseinheit schrittweise umgesetzt. Basis für die Implementierung einer Pneumologischen Funktionseinheit ist die durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegte medizinische Erkenntnis, dass kardiale und neurologische Erkrankungen das Atmungssystem mit betreffen.
Die Organsysteme des Herz-Kreislaufsystems und der Atmungsorgane weisen innige anatomische, physiologische und krankheitsbezogene Zusammenhänge auf. Diese bestehen insbesondere in übereinstimmenden Symptomen, wechselseitiger Auslösung oder Verschlimmerung von Krankheiten aus beiden Organsystemen und gemeinsamer Diagnostik und Therapie. So leiden beispielsweise mehr als 70 Prozent aller Menschen mit einer chronischen Herzinsuffizienz an einer schlafbezogenen Atemstörung, bei Patienten mit einem Schlaganfall sind es 60 bis 70 Prozent. Eine hochkompetente Behandlung von diesen Patienten kann deshalb nur unter Berücksichtigung und Mitbehandlung dieser Begleiterkrankungen erfolgen.
Ein Teilbereich der Pneumologischen Funktionseinheit ist die nicht-invasive Beatmung. Der für das Team gewonnene Pneumologe und Leitende Oberarzt, Karsten Rasche, behandelt Patienten mit einer Erschöpfung der Atem-muskulatur. Denn nur durch eine Behandlung dieser Begleiterkrankung kann das gewünschte Therapieziel erreicht werden. K. Rasche gilt als Experte auf dem Gebiet der nicht-invasiven Beatmung und war in gleicher Funktion u. a. in den Niederlanden und zuletzt in Mühlhausen tätig.
Die Pneumologische Funktionseinheit deckt folgende Kompetenzbereiche ab:
- Klinische Neuro-Pneumologie sowie Kardio-Pneumologie und zugehörige Schlafdiagnostik
- Nicht-invavise Beatmung / Weaning
Weiter hat sich das ambulante Schlaflabor unter der Leitung von Herrn Dr. Rainer Michulla am Standort HKZ ergänzend eingemietet.
Zur Diagnostik von schlafbezogenen Atmungsstörungen steht ein Schlaflabor mit 11 Messplätzen, einem erfahrenen Schlafmediziner und einem eingespielten Pflegeteam zur Verfügung. Hier wird der Schlaf von neurologischen und kardiologischen Patienten während ihres stationären Aufenthaltes analysiert.
Anmeldung Schlaflabor:
Tel 0 66 23 - 88 43 26
Kontakt Pneumologie:
Tel. 0 66 23 - 88 61 51
Das HKZ als interdisziplinäres Fachzentrum verfügt über die Akut-Fachrichtungen Kardiologie, Herz- und Gefäßchirurgie, Anästhesie, Akutneurologie mit Stroke Unit sowie kardiologische, neurologische und orthopädische Rehabilitation (insgesamt 573 Betten). Derzeit hat das Unternehmen rund 900 Mitarbeiter beschäftigt und behandelt jährlich ca. 14.000 stationäre bzw. 1.600 ambulante Fälle. Um kardiologische und neurologische Krankheitsbilder auf dem aktuellen und erforderlichen Stand der Wissenschaft zu behandeln, hat das HKZ den Aufbau einer Pneumologischen Funktionseinheit schrittweise umgesetzt. Basis für die Implementierung einer Pneumologischen Funktionseinheit ist die durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegte medizinische Erkenntnis, dass kardiale und neurologische Erkrankungen das Atmungssystem mit betreffen.
Die Organsysteme des Herz-Kreislaufsystems und der Atmungsorgane weisen innige anatomische, physiologische und krankheitsbezogene Zusammenhänge auf. Diese bestehen insbesondere in übereinstimmenden Symptomen, wechselseitiger Auslösung oder Verschlimmerung von Krankheiten aus beiden Organsystemen und gemeinsamer Diagnostik und Therapie. So leiden beispielsweise mehr als 70 Prozent aller Menschen mit einer chronischen Herzinsuffizienz an einer schlafbezogenen Atemstörung, bei Patienten mit einem Schlaganfall sind es 60 bis 70 Prozent. Eine hochkompetente Behandlung von diesen Patienten kann deshalb nur unter Berücksichtigung und Mitbehandlung dieser Begleiterkrankungen erfolgen.
Ein Teilbereich der Pneumologischen Funktionseinheit ist die nicht-invasive Beatmung. Der für das Team gewonnene Pneumologe und Leitende Oberarzt, Karsten Rasche, behandelt Patienten mit einer Erschöpfung der Atem-muskulatur. Denn nur durch eine Behandlung dieser Begleiterkrankung kann das gewünschte Therapieziel erreicht werden. K. Rasche gilt als Experte auf dem Gebiet der nicht-invasiven Beatmung und war in gleicher Funktion u. a. in den Niederlanden und zuletzt in Mühlhausen tätig.
Die Pneumologische Funktionseinheit deckt folgende Kompetenzbereiche ab:
- Klinische Neuro-Pneumologie sowie Kardio-Pneumologie und zugehörige Schlafdiagnostik
- Nicht-invavise Beatmung / Weaning
Weiter hat sich das ambulante Schlaflabor unter der Leitung von Herrn Dr. Rainer Michulla am Standort HKZ ergänzend eingemietet.
Zur Diagnostik von schlafbezogenen Atmungsstörungen steht ein Schlaflabor mit 11 Messplätzen, einem erfahrenen Schlafmediziner und einem eingespielten Pflegeteam zur Verfügung. Hier wird der Schlaf von neurologischen und kardiologischen Patienten während ihres stationären Aufenthaltes analysiert.
Anmeldung Schlaflabor:
Tel 0 66 23 - 88 43 26
Kontakt Pneumologie:
Tel. 0 66 23 - 88 61 51
