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Herz- und Kreislauf Zentrum Rotenburg

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HKZ erweitert das Service-Angebot

Von: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 06.09.2010
Kategorie: Aktuelles

Die Ladenpassage des Herz- und Kreislaufzentrums hat Zuwachs bekommen. Neben dem Klinik-Shop, einem Friseur, einem Taxi-Unternehmen und einem Wäschegeschäft kann nun ganz neu der Service einer regionalen Apotheke in Anspruch genommen werden. Dazu richtet der Apotheker Christian Hangen aber keine eigene Filiale im HKZ ein, sondern er geht in dieser Sache einen ganz neuen Weg.
Per Video zum Apotheker

Sie ist kaum größer als vier Telefonzellen und passt locker in den Gang der Ladenpassage. Tür auf – Tür zu, Platz nehmen – Knopfdruck ... – und schon steht man sich Auge in Auge mit dem Apotheker oder einer Mitarbeiterin gegenüber. Mittels kleiner Kamera, Satellit und Monitor scheint´s, als stünde man vor dem Tresen direkt in der Alheimer Apotheke in Heinebach und kann nun seinen Wunsch kund tun. Eine Zukunftsvision? Mitnichten, im HKZ ist dieser hochmoderne Service
seit kurzem Wirklichkeit.

Am 31. August 2010 wurde die erste CoBox – so der offizielle Fachbegriff – in einer medizinischen Fachklinik eröffnet. Guido Wernert, Geschäftsführer des Herz- und Kreislaufzentrums, wünschte sich seit Jahren eine Apotheke für seine Patienten und deren Besucher: „Die CoBox ist eine gute Lösung und ein weiteres wichtiges Service-Angebot in unserer Ladenpassage.“

Der Betreiber der CoBox ist Apotheker Christian Hangen aus dem sechs Kilometer entfernten Alheim-Heinebach. Er freut sich, auf diese Weise neue Kunden zu gewinnen und sie mit dieser innovativen Technik pharmazeutisch beraten und versorgen zu können. „Ich bin gespannt auf das ‚Unternehmen CoBox’ und sehr neugierig wie die Patienten das neue Angebot annehmen werden.“ Politisch werden die Weichen für solche Einrichtungen gerade gestellt, denn in den laufenden Beratungen zur Novellierung der Apotheken-betriebsordnung sind sie ein Punkt, den das Gesundheitsministerium zu regeln wünscht. Bislang sind die Bedingungen für Einrichtung und Betrieb der Boxen Sache der Aufsichtsbehörden der Länder. In Hessen ist die CoBox bereits zugelassen und an neun Standorten im Einsatz.

Die CoBox ist ein Beratungsraum, in dem die Kunden über Videokonferenz-technik persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern ihrer regionalen Apotheke aufnehmen können. Betritt der Kunde die CoBox, kann er per Knopfdruck Kontakt zum Team der kilometerweit entfernten Apotheke herstellen. Steht die Verbindung, sieht der Kunde seinen Apotheker auf einem 52 Zoll LCD-Bildschirm in HD-Qualität und in Lebensgröße vor sich. Umgekehrt wird der Kunde in der Apotheke auf die gleiche Weise dargestellt, so dass ein persönliches Gespräch und vor allem eine völlig diskrete und exklusive Beratungssituation sichergestellt wird. Nach abgeschlossener Beratung tätigt der Kunde seinen Kauf per EC-Karte. Auch das Einreichen von Rezepten ist problemlos möglich: Diese werden in der CoBox eingescannt und innerhalb von Sekundenbruchteilen an die Apotheke übertragen. Im HKZ können Medika-mente, die bis 13.00 Uhr bestellt werden in der Regel noch am gleichen Tag geliefert werden. Mit der EC-Karte bereits bezahlte Lieferungen liegen bis 17.00 Uhr am selben Tag oder wieder am nächsten Morgen im Klinik-Shop zum Abholen bereit. Auf Wunsch werden die Bestellungen auch direkt nach Hause geliefert. Ein Service, der vor allem auch für die zahlreichen ambulanten Patienten des Praxis- und Versorgungszentrums im HKZ interessant sein dürfte.

Auf dem Foto begrüßt Geschäftsführer Guido Wernert (r.) Apotheker Christian Hangen (Mitte) und Ulrich Baudisch, Vorstandsvorsitzender der CoBox AG, an der neuen Videoapotheke in der Ladenpassage.

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