Archiv Aktuelle Mitteilungen
HKZ-Festkonzert in der Stiftskirche
Von: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 17.11.2011
Kategorie: Aktuelles
Im Rahmen der traditionellen Konzerte des Herz - und Kreislauf-zentrums in der Vorweihnachtszeit findet am Sonntag, dem 4. Dezember 2011 (2. Advent) um 17.00 Uhr ein Konzert der Bayer-Philharmoniker Leverkusen in der Stiftskirche in Rotenburg a. d. Fulda statt.
Vorverkauf gestartet
Karten für das Festkonzert sind im Vorverkauf in der Buchgalerie Berge in Rotenburg, Tel. 0 66 23 / 91 91 61, und im Sekretariat Prof. Dr. Vallbracht im Herz- und Kreislaufzentrum, Tel. 0 66 23 - 88 60 10 für 20,00 € (Schüler und Studenten 10,00 €) erhältlich.
Vorverkauf gestartet
Karten für das Festkonzert sind im Vorverkauf in der Buchgalerie Berge in Rotenburg, Tel. 0 66 23 / 91 91 61, und im Sekretariat Prof. Dr. Vallbracht im Herz- und Kreislaufzentrum, Tel. 0 66 23 - 88 60 10 für 20,00 € (Schüler und Studenten 10,00 €) erhältlich.
Die Bayer-Philharmoniker Leverkusen
Die Bayer-Philharmoniker, das philharmonische Werksorchester des Bayer-Konzerns, ist ein Sinfonieorchester mit ca. 90 festen Mitgliedern, von denen die meisten mit Bayer eng verbunden sind. Zahlreiche Konzerte mit international renommierten Solisten haben das Orchester zu einem vorbildlichen Aushängeschild gemacht.
Seit 100 Jahren gastieren die Bayer-Philharmoniker als Botschafter des Unternehmens im In- und Ausland und sind jedes Jahr mehrfach im Spielplan der Bayer-Kulturabteilung vertreten. Nach der Gründung im März 1904 als „Streichorchester der Farbenfabrik Bayer“ wirkte das Orchester in den beiden ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts bei Promenaden- und Gartenkonzerten, bei der musikalischen Umrahmung von Fabrik- und Jubiläumsfeiern und bei Wohltätigkeitsveranstaltungen mit. Eine entscheidende Wende in der Entwicklung des Orchesters trat 1935 ein, als erstmals ein Berufsmusiker, der Gründer des Kölner Kammerorchesters, Erich Kraack, die künstlerische Leitung übernahm. Kraack erweiterte das Streichorchester zum „Philharmonischen Orchester“ und setzte professionelle Maßstäbe:
Aus dem Laienorchester wurde ein Faktor des allgemeinen Musiklebens in Leverkusen, der als Ersatz für ein fehlendes städtisches Orchester das Konzertleben in der Stadt prägte. Unter der Leitung von Erich Kraack traten die Bayer-Philharmoniker regelmäßig in den Abonnementsreihen der Bayer-Kulturabteilung auf, und es begann die Zusammenarbeit mit internationalen Solisten wie Wilhelm Kempff, Clara Haskil, Edwin Fischer oder Elly Ney. Als Dirigenten eigener Werke leiteten Hans Pfitzner und Paul Hindemith das Orchester. Diese Tradition setzte Rainer Koch fort, der die musikalische Leitung der Bayer-Philharmoniker 1972 übernahm und bis 2010 eine Ära musikalischer Erfolge und lebendiger Inspirationen gestaltete. Neuer Chefdirigent der Bayer-Philharmoniker ist Bernhard Steiner.
Solisten wie Claudio Arrau, Teresa Beganza, Martha Argerich, Gerhard Oppitz, Rudolf Buchbinder, Frank-Peter Zimmermann und François René Duchâble musizierten mit dem Orchester. Außergewöhnliche Projekte wurden in Zusammenarbeit mit der Bayer-Kulturabteilung durchgeführt: Es fanden Uraufführungen von Orchesterwerken statt, die den Kompositionspreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie gewonnen hatten; Opern wie „Die Zauberflöte“, „Fidelio“, „Peer Gynt“, „Der Freischütz“, „Don Carlos“ oder „Die verkaufte Braut“ wurden in Leverkusen, Köln, Wuppertal und Essen konzertant aufgeführt. Auch zu Festakten im Rahmen von Bayer-Jubiläen oder anderen festlichen Veranstaltungen werden die ambitionierten Streicher und Bläser immer wieder gerne eingeladen. Das künstlerische Niveau konnte in den letzten Jahren weiter gesteigert werden, weil junge ausgebildete Musiker für das Orchester und eine Tätigkeit bei Bayer gewonnen werden konnten. Mit seinen zahlreichen Konzertreisen zu Bayer-Standorten in Deutschland, England, Spanien, Portugal, Belgien, Holland, der Schweiz, Italien, Skandinavien, Frankreich, Brasilien und Polen ist das Orchester zum Botschafter einer einzigartigen Unternehmenskultur geworden und hat viele Freunde und Bewunderer gefunden.
Justus Grimm, Violoncello
Justus Grimm (Violoncello) stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt den ersten Cellounterricht bei seinem Vater. Neben Studien in Saarbrücken bei Ulrich Voss und Köln bei Claus Kanngießer und Frans Helmerson besuchte er Meisterkurse bei Heinrich Schiff, William Pleeth, Boris Pergamenschikow und Steven Isserlis. 1994 gewann er beim Violoncellowettbewerb der Kölner Musikhochschule den 1. Preis, im selben Jahr wurde er Preisträger des Deutschen Hochschulwettbewerbs und Stipendiat des Deutschen Musikrates. Als Solist gab er 1993 sein Debüt mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg im Rahmen einer Produktion des NDR, weitere renommierte Orchester folgten. Solistisch wie als Kammermusiker war Justus Grimm in so bedeutenden Konzertsälen wie dem Berliner Konzerthaus, dem Palais des Beaux Arts in Brüssel, der Musikhalle Hamburg, der Beethovenhalle Bonn, der Kölner Philharmonie u.a. zu Gast. Seit der Saison 1999/2000 ist Justus Grimm 1.Solocellist der Königlichen Oper Brüssel. Im Jahr 2008 wurde er zum Professor für Violoncello nach Antwerpen berufen, nachdem er vier Jahre dieselbe Position in Namur inne hatte.
Bernhard Steiner, Dirigent
Bernhard Steiner wurde in Wien geboren und studierte an der Wiener Musikhochschule Schulmusik, Tonsatz, Gesangspädagogik, Chor- und Orchesterdirigieren.
Von 1989 - 91 war er Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben und leitete in dieser Zeit ca. 200 Konzerte in Österreich, Frankreich, Schweiz, Italien, England, Irland, Spanien, Griechenland, USA und Kanada. Einstudierungen erfolgten für die Wiener Festwochen, die Salzburger Festspiele, für Schallplatten- und Fernsehaufzeichnungen.
Mit dem 1989 gegründeten Wiener Streichorchester spezialisierte er sich auf die Aufführung zeitgenössischer Musik und leitete zahlreiche Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen in Wien und ganz Österreich. Bald folgten Gastspiele und Konzerttourneen im Ausland sowie Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen.
1991 gewann Bernhard Steiner den Dirigentenwettbewerb "Forum junger Künstler" des Wiener Kammerorchesters und wurde daraufhin ständiger Gastdirigent des Wiener Mozartorchesters und des Wiener Walzerorchesters sowie von 1994 – 98 erster Gastdirigent des Dohnányi Symphonieorchesters Budapest. 1994 war er Assistent von Norbert Balatsch bei den Festspielen in Bayreuth und 1997Studienleiter und Assistent von Lothar Zagrosek beim Internationalen Opernkurs der Jeunesses Musicales auf Schloß Weikersheim. Nach dreijähriger Tätigkeit als Kapellmeister und Chordirektor am Stadttheater Gießen ging Bernhard Steiner 1998 – 2003 in gleicher Funktion ans Theater der Stadt Koblenz. Als Gastdirigent war Bernhard Steiner u.a. eingeladen beim Wiener Kammerorchester, der Janacek-Philharmonie, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, beim Bilkent Symphonie Orchester in Ankara, beim Philharmonischen Orchester in Klausenburg (Rumänien), bei der Radiophilharmonie Ljubljana, der Philharmonie Krakau, beim Krakauer Rundfunksinfonieorchester und dem Schlesischen Kammerorchester. In Deutschland dirigierte Bernhard Steiner bisher die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, die Bergischen Symphoniker, die Bochumer Sinfoniker, die Neue Philharmonie Westfalen, die Philharmonie Südwestfalen, die Jenaer Philharmonie, das WDR-Rundfunkorchester und den WDR Rundfunkchor, sowie das Preußische Kammerorchester und das Stuttgarter Kammerorchester. Außerdem leitete er Gastvorstellungen an den Theatern Schwerin, Augsburg, Regensburg und Passau.
Seit 2003 ist Bernhard Steiner regelmäßiger Gast an verschiedenen Opernhäusern in Polen (Lodz, Bydgoszcz, Krakau). Mit mehreren Produktionen klassischer „Wiener Operette“ war er in den Niederlanden und Belgien auf Tournee. Als künstlerischer Leiter des Kölner Männer-Gesang-Vereins war Bernhard Steiner 2010 bereits zum 8. Mal Dirigent des alljährlichen „Divertissementchens“ am Kölner Opernhaus. Zu den Ensembles, mit denen Bernhard Steiner schon seit einigen Jahren regelmäßig zusammenarbeitet, gehören die Bergischen Symphoniker, die Jungen Deutschen Blechbläsersolisten und das Folkwang Kammerorchester Essen, mit dem er 2008 beim Rheingau Musik Festival debütierte. Bernhard Steiner war drei Jahre lang Lehrbeauftragter für Dirigieren/Chorleitung an der Folkwang Musikhochschule in Essen und ist seit 2008 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Hagen. Neben dem gängigen Repertoire dirigierte er in seiner ersten Spielzeit die europäische Erstaufführung der amerikanischen Oper „Salsipuedes“ von Daniel Catán und die Welturaufführung der Ballettmusik „Prelude to War“ von Bear McCreary.
2009 debütierte Bernhard Steiner beim Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, an der Staatsoper Odessa mit Rigoletto, mit La Traviata in Antwerpen und Rotterdam. Mit der Jenaer Philharmonie erarbeitete er einen Offenbach-Abend, der von Deutschlandradio-Kultur live übertragen wurde und dirigierte Mahlers 4. Symphonie mit dem Hochschulorchester der Folkwang Musikhochschule. In diesem Jahr folgte sein überaus erfolgreiches China-Debut mit drei Konzerten mit dem National Radio & Film Symphony Orchestra Peking. Seit 2006 ist Bernhard Steiner außerdem künstlerischer Leiter der alljährlichen „Koblenzer Mendelssohntage“.
Programm:
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-moll op. 98
(1833-1897) Allegro non troppo
Andante moderato
Allegro giocoso
Allegro energico e passionato
Antonìn Dvorák Konzert für Violoncello und Orchester
(1841-1904) h-moll op. 104
Allegro
Adagio ma non troppo
Finale: Allegro moderato
Eintrittskarten und nähere Infos:
Sekretariat Prof. Dr. Vallbracht im Herz- und Kreislaufzentrum,
Tel. 0 66 23 - 88 60 10, b.hanley@hkz-rotenburg.de
Die Bayer-Philharmoniker, das philharmonische Werksorchester des Bayer-Konzerns, ist ein Sinfonieorchester mit ca. 90 festen Mitgliedern, von denen die meisten mit Bayer eng verbunden sind. Zahlreiche Konzerte mit international renommierten Solisten haben das Orchester zu einem vorbildlichen Aushängeschild gemacht.
Seit 100 Jahren gastieren die Bayer-Philharmoniker als Botschafter des Unternehmens im In- und Ausland und sind jedes Jahr mehrfach im Spielplan der Bayer-Kulturabteilung vertreten. Nach der Gründung im März 1904 als „Streichorchester der Farbenfabrik Bayer“ wirkte das Orchester in den beiden ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts bei Promenaden- und Gartenkonzerten, bei der musikalischen Umrahmung von Fabrik- und Jubiläumsfeiern und bei Wohltätigkeitsveranstaltungen mit. Eine entscheidende Wende in der Entwicklung des Orchesters trat 1935 ein, als erstmals ein Berufsmusiker, der Gründer des Kölner Kammerorchesters, Erich Kraack, die künstlerische Leitung übernahm. Kraack erweiterte das Streichorchester zum „Philharmonischen Orchester“ und setzte professionelle Maßstäbe:
Aus dem Laienorchester wurde ein Faktor des allgemeinen Musiklebens in Leverkusen, der als Ersatz für ein fehlendes städtisches Orchester das Konzertleben in der Stadt prägte. Unter der Leitung von Erich Kraack traten die Bayer-Philharmoniker regelmäßig in den Abonnementsreihen der Bayer-Kulturabteilung auf, und es begann die Zusammenarbeit mit internationalen Solisten wie Wilhelm Kempff, Clara Haskil, Edwin Fischer oder Elly Ney. Als Dirigenten eigener Werke leiteten Hans Pfitzner und Paul Hindemith das Orchester. Diese Tradition setzte Rainer Koch fort, der die musikalische Leitung der Bayer-Philharmoniker 1972 übernahm und bis 2010 eine Ära musikalischer Erfolge und lebendiger Inspirationen gestaltete. Neuer Chefdirigent der Bayer-Philharmoniker ist Bernhard Steiner.
Solisten wie Claudio Arrau, Teresa Beganza, Martha Argerich, Gerhard Oppitz, Rudolf Buchbinder, Frank-Peter Zimmermann und François René Duchâble musizierten mit dem Orchester. Außergewöhnliche Projekte wurden in Zusammenarbeit mit der Bayer-Kulturabteilung durchgeführt: Es fanden Uraufführungen von Orchesterwerken statt, die den Kompositionspreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie gewonnen hatten; Opern wie „Die Zauberflöte“, „Fidelio“, „Peer Gynt“, „Der Freischütz“, „Don Carlos“ oder „Die verkaufte Braut“ wurden in Leverkusen, Köln, Wuppertal und Essen konzertant aufgeführt. Auch zu Festakten im Rahmen von Bayer-Jubiläen oder anderen festlichen Veranstaltungen werden die ambitionierten Streicher und Bläser immer wieder gerne eingeladen. Das künstlerische Niveau konnte in den letzten Jahren weiter gesteigert werden, weil junge ausgebildete Musiker für das Orchester und eine Tätigkeit bei Bayer gewonnen werden konnten. Mit seinen zahlreichen Konzertreisen zu Bayer-Standorten in Deutschland, England, Spanien, Portugal, Belgien, Holland, der Schweiz, Italien, Skandinavien, Frankreich, Brasilien und Polen ist das Orchester zum Botschafter einer einzigartigen Unternehmenskultur geworden und hat viele Freunde und Bewunderer gefunden.
Justus Grimm, Violoncello
Justus Grimm (Violoncello) stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt den ersten Cellounterricht bei seinem Vater. Neben Studien in Saarbrücken bei Ulrich Voss und Köln bei Claus Kanngießer und Frans Helmerson besuchte er Meisterkurse bei Heinrich Schiff, William Pleeth, Boris Pergamenschikow und Steven Isserlis. 1994 gewann er beim Violoncellowettbewerb der Kölner Musikhochschule den 1. Preis, im selben Jahr wurde er Preisträger des Deutschen Hochschulwettbewerbs und Stipendiat des Deutschen Musikrates. Als Solist gab er 1993 sein Debüt mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg im Rahmen einer Produktion des NDR, weitere renommierte Orchester folgten. Solistisch wie als Kammermusiker war Justus Grimm in so bedeutenden Konzertsälen wie dem Berliner Konzerthaus, dem Palais des Beaux Arts in Brüssel, der Musikhalle Hamburg, der Beethovenhalle Bonn, der Kölner Philharmonie u.a. zu Gast. Seit der Saison 1999/2000 ist Justus Grimm 1.Solocellist der Königlichen Oper Brüssel. Im Jahr 2008 wurde er zum Professor für Violoncello nach Antwerpen berufen, nachdem er vier Jahre dieselbe Position in Namur inne hatte.
Bernhard Steiner, Dirigent
Bernhard Steiner wurde in Wien geboren und studierte an der Wiener Musikhochschule Schulmusik, Tonsatz, Gesangspädagogik, Chor- und Orchesterdirigieren.
Von 1989 - 91 war er Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben und leitete in dieser Zeit ca. 200 Konzerte in Österreich, Frankreich, Schweiz, Italien, England, Irland, Spanien, Griechenland, USA und Kanada. Einstudierungen erfolgten für die Wiener Festwochen, die Salzburger Festspiele, für Schallplatten- und Fernsehaufzeichnungen.
Mit dem 1989 gegründeten Wiener Streichorchester spezialisierte er sich auf die Aufführung zeitgenössischer Musik und leitete zahlreiche Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen in Wien und ganz Österreich. Bald folgten Gastspiele und Konzerttourneen im Ausland sowie Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen.
1991 gewann Bernhard Steiner den Dirigentenwettbewerb "Forum junger Künstler" des Wiener Kammerorchesters und wurde daraufhin ständiger Gastdirigent des Wiener Mozartorchesters und des Wiener Walzerorchesters sowie von 1994 – 98 erster Gastdirigent des Dohnányi Symphonieorchesters Budapest. 1994 war er Assistent von Norbert Balatsch bei den Festspielen in Bayreuth und 1997Studienleiter und Assistent von Lothar Zagrosek beim Internationalen Opernkurs der Jeunesses Musicales auf Schloß Weikersheim. Nach dreijähriger Tätigkeit als Kapellmeister und Chordirektor am Stadttheater Gießen ging Bernhard Steiner 1998 – 2003 in gleicher Funktion ans Theater der Stadt Koblenz. Als Gastdirigent war Bernhard Steiner u.a. eingeladen beim Wiener Kammerorchester, der Janacek-Philharmonie, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, beim Bilkent Symphonie Orchester in Ankara, beim Philharmonischen Orchester in Klausenburg (Rumänien), bei der Radiophilharmonie Ljubljana, der Philharmonie Krakau, beim Krakauer Rundfunksinfonieorchester und dem Schlesischen Kammerorchester. In Deutschland dirigierte Bernhard Steiner bisher die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, die Bergischen Symphoniker, die Bochumer Sinfoniker, die Neue Philharmonie Westfalen, die Philharmonie Südwestfalen, die Jenaer Philharmonie, das WDR-Rundfunkorchester und den WDR Rundfunkchor, sowie das Preußische Kammerorchester und das Stuttgarter Kammerorchester. Außerdem leitete er Gastvorstellungen an den Theatern Schwerin, Augsburg, Regensburg und Passau.
Seit 2003 ist Bernhard Steiner regelmäßiger Gast an verschiedenen Opernhäusern in Polen (Lodz, Bydgoszcz, Krakau). Mit mehreren Produktionen klassischer „Wiener Operette“ war er in den Niederlanden und Belgien auf Tournee. Als künstlerischer Leiter des Kölner Männer-Gesang-Vereins war Bernhard Steiner 2010 bereits zum 8. Mal Dirigent des alljährlichen „Divertissementchens“ am Kölner Opernhaus. Zu den Ensembles, mit denen Bernhard Steiner schon seit einigen Jahren regelmäßig zusammenarbeitet, gehören die Bergischen Symphoniker, die Jungen Deutschen Blechbläsersolisten und das Folkwang Kammerorchester Essen, mit dem er 2008 beim Rheingau Musik Festival debütierte. Bernhard Steiner war drei Jahre lang Lehrbeauftragter für Dirigieren/Chorleitung an der Folkwang Musikhochschule in Essen und ist seit 2008 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Hagen. Neben dem gängigen Repertoire dirigierte er in seiner ersten Spielzeit die europäische Erstaufführung der amerikanischen Oper „Salsipuedes“ von Daniel Catán und die Welturaufführung der Ballettmusik „Prelude to War“ von Bear McCreary.
2009 debütierte Bernhard Steiner beim Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, an der Staatsoper Odessa mit Rigoletto, mit La Traviata in Antwerpen und Rotterdam. Mit der Jenaer Philharmonie erarbeitete er einen Offenbach-Abend, der von Deutschlandradio-Kultur live übertragen wurde und dirigierte Mahlers 4. Symphonie mit dem Hochschulorchester der Folkwang Musikhochschule. In diesem Jahr folgte sein überaus erfolgreiches China-Debut mit drei Konzerten mit dem National Radio & Film Symphony Orchestra Peking. Seit 2006 ist Bernhard Steiner außerdem künstlerischer Leiter der alljährlichen „Koblenzer Mendelssohntage“.
Programm:
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-moll op. 98
(1833-1897) Allegro non troppo
Andante moderato
Allegro giocoso
Allegro energico e passionato
Antonìn Dvorák Konzert für Violoncello und Orchester
(1841-1904) h-moll op. 104
Allegro
Adagio ma non troppo
Finale: Allegro moderato
Eintrittskarten und nähere Infos:
Sekretariat Prof. Dr. Vallbracht im Herz- und Kreislaufzentrum,
Tel. 0 66 23 - 88 60 10, b.hanley@hkz-rotenburg.de
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