Archiv Aktuelle Mitteilungen
HKZ mit vierfacher Schlagkraft
Von: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 18.04.2011
Kategorie: Aktuelles
Kardiologie, Herzchirurgie, Neurologie und Orthopädie ergänzen sich ideal
Dass es HKZ-Patienten gibt, die gleich von mehreren im Hause angebotenen Fachrichtungen profitieren können, kommt immer wieder mal vor. Über-schneidungen in den Bereichen Kardiologie, Neurologie und Orthopädie liegen schon aufgrund der Altersstruktur der Patienten nahe. Ein Beispiel aus dem Frühjahr 2011 zeigt nun, dass diese Kombination unter Umständen sogar lebensrettend sein kann.
Dass es HKZ-Patienten gibt, die gleich von mehreren im Hause angebotenen Fachrichtungen profitieren können, kommt immer wieder mal vor. Über-schneidungen in den Bereichen Kardiologie, Neurologie und Orthopädie liegen schon aufgrund der Altersstruktur der Patienten nahe. Ein Beispiel aus dem Frühjahr 2011 zeigt nun, dass diese Kombination unter Umständen sogar lebensrettend sein kann.
Inge Schuster aus Knüllwald-Remsfeld wurde am 10. Februar 2011 in Bad Hersfeld an der Hüfte operiert. Zur orthopädischen Rehabilitation kam sie am 21. Februar ins HKZ. Ihre Genesung machte gute Fortschritte. Am 8. März passierte dann das Unvorhersehbare: Morgens gegen 8.00 Uhr brach sie am Fahrstuhl bewusstlos zusammen. Bereits nach 90 Sekunden konnte sie durch das kardiologische Notfall-Team reanimiert werden. Der unfallchirurgischen Erstversorgung der Platzwunde am Kopf folgte eine neurologische Sofort-diagnose. Durch Trauma-Scan-CT von Schädel und Lunge konnten intra-cerebrale Blutungen und eine Lungenembolie ausgeschlossen werden. Die 76-Jährige, die zuvor nie Probleme mit ihrem Herzen hatte, erlitt einen akuten Vorderwandinfarkt mit Herzstillstand. Dieses Ergebnis brachte die sofortige Koronarangiographie im nur wenige Meter entfernten Herzkatheterlabor. Da ihr akuter Zustand durch Stents nicht zu beheben war, schloss sich notfallmäßig noch am selben Tag eine Bypass-Operation im Nachbargebäude der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie an. Glück im Unglück ...
Inge Schuster erholte sich rasch vom operativen Eingriff. Seitens der neuen Hüfte bestanden keine Probleme mehr, und so konnte sie gleich die kardio-logische Reha antreten. Ihr neues Patientenzimmer befand sich weiterhin auch in direkter Nachbarschaft der Orthopäden. Im Therapiezentrum des HKZ traf sie regelmäßig auch die Therapeuten, die sie schon aus ihrer orthopädischen Reha kannte. In den folgenden drei Wochen wurde sie nun kardiologisch wieder fit gemacht, sehr zur Freude ihres Ehemanns, Kurt Schuster, der seine Frau all die Wochen ins HKZ begleitete und mit im Patientenzimmer unter-gebracht war. „Hätte sie den Herzinfarkt zu Hause oder in einer abgelegenen Klinik erlitten, wäre ihr wohl kaum noch zu helfen gewesen,“ zeigt er sich dankbar für die letztendlich glücklichen Umstände, die zur Genesung seiner Ehefrau beitrugen. Und Inge Schuster ergänzt: „Bei der guten Betreuung hier war es auch sehr schön, dass man immer wieder auf bekannte Gesichter getroffen ist.“ Am 8. April durften die beiden den Hausberg wieder verlassen. Ihre Vorfreude auf ihr Häuschen und den mittlerweile blühenden Garten daheim in Remsfeld war natürlich riesig.
Das Zusammenwirken der vier HKZ-Disziplinen brachte also in diesem konkreten Fall ein höchst erfreuliches Ergebnis.
Im Foto sieht man Inge Schuster mit den Physiotherapeutinnen Sarah Meier (l.) und Meike Schögin.
Inge Schuster erholte sich rasch vom operativen Eingriff. Seitens der neuen Hüfte bestanden keine Probleme mehr, und so konnte sie gleich die kardio-logische Reha antreten. Ihr neues Patientenzimmer befand sich weiterhin auch in direkter Nachbarschaft der Orthopäden. Im Therapiezentrum des HKZ traf sie regelmäßig auch die Therapeuten, die sie schon aus ihrer orthopädischen Reha kannte. In den folgenden drei Wochen wurde sie nun kardiologisch wieder fit gemacht, sehr zur Freude ihres Ehemanns, Kurt Schuster, der seine Frau all die Wochen ins HKZ begleitete und mit im Patientenzimmer unter-gebracht war. „Hätte sie den Herzinfarkt zu Hause oder in einer abgelegenen Klinik erlitten, wäre ihr wohl kaum noch zu helfen gewesen,“ zeigt er sich dankbar für die letztendlich glücklichen Umstände, die zur Genesung seiner Ehefrau beitrugen. Und Inge Schuster ergänzt: „Bei der guten Betreuung hier war es auch sehr schön, dass man immer wieder auf bekannte Gesichter getroffen ist.“ Am 8. April durften die beiden den Hausberg wieder verlassen. Ihre Vorfreude auf ihr Häuschen und den mittlerweile blühenden Garten daheim in Remsfeld war natürlich riesig.
Das Zusammenwirken der vier HKZ-Disziplinen brachte also in diesem konkreten Fall ein höchst erfreuliches Ergebnis.
Im Foto sieht man Inge Schuster mit den Physiotherapeutinnen Sarah Meier (l.) und Meike Schögin.
