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Herz- und Kreislauf Zentrum Rotenburg

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Spaß beim Sommer-Herzlauf

Von: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 19.07.2005
Kategorie: Aktuelles

2. Rotenburger Sommer-Herzlauf am 17.7.05
Ganz genau 6,35 km zeigte das Messrad nach Abschreiten der Strecke an. Damit war die Strecke über einen Kilometer kürzer als im Vorjahr. Vor allem aber fehlte die heftige Anfangssteigung, als man vom HKZ-Trainingsplatz zunächst die Höhenmeter hinauf zur Frühstücksbuche bewältigen musste. Darum erwies es sich als sinnvolle Änderung, den Start diesmal auf die Höhe zu verlegen. An der Stelle des Winterstarts, auf dem Weg zum Alheimer zwischen Katzenkopfhäuschen und Alter Turm, markierte ein rot-weißes Flatterband über den Köpfen der Athleten die Startlinie. Wenige Minuten nach 11.00 Uhr setzte sich ein buntes Läufervolk in Bewegung. Das Startkommando wurde dabei per Handy zur Zeiterfassung unten am Zielstrich übertragen.

Die Strecke, die teilweise echten Crosslauf-Charakter aufwies, wurde von vielen Aktiven gelobt und immer noch als recht anspruchsvoll bezeichnet. Auf den trockenen Waldwegen zwischen HKZ und Alheimer war sie aber ideal zu laufen. Die Endzeiten der Läufer/-innen lagen zwischen 21:51 Min. und 1:14,56 Std. – die letzten Nordic Walker kam nach 1:22 Std. ins Ziel. Als älteste Teilnehmerin trugen sich Gisela Hollstein (69) und als ältester Teilnehmer einmal mehr Arno Habermehl (76) in die Startliste ein.

Von insgesamt 189 Teilnehmern bestritten 164 den Herzlauf. Über diesen neuen Teilnehmerrekord freute sich HKZ-Geschäftsführer und Herzlauf-Initiator Guido Wernert natürlich ganz besonders, schließlich hat man damit das Ziel, mit dem Herzlauf eine möglichst breite Bevölkerungsschicht anzusprechen, absolut erreicht. Reine Freizeitläufer/-innen waren genauso am Start wie Vereinssportler, die auf viele Wettkämpfe fahren oder aktive Handballer und Fußballer in der Saisonvorbereitung - eine gelungene Mischung. Sehr erfreulich ist auch immer wieder die Tatsache, dass gerade die beiden großen Laufvereine der Region, der LC Marathon Rotenburg und der TV 03 Breitenbach den Herzlauf von Anfang an mit einer starken Teilnehmerzahl unterstützt haben und weiterhin unterstützen.

Besonders auffällig: Die Trendsportart Nordic Walking ist immer mehr im Vormarsch. Beim Herzlauf liegt das Verhältnis inzwischen bei einem Drittel Walker (57 Starter) zu zwei Dritteln Läufer (107 Starter), was eigentlich schon erstaunlich ist, da das Walken ja kein typischer Wettkampfsport ist. Aber der Herzlauf ist eben auch kein typischer Lauf mit Wettkampfcharakter.

Vor dem eigentlichen Start im Wald wurden auf der „Stadionrunde“ hinter der Rodenberg-Klinik die „Kreisläufe“ für die Kinder ausgetragen. In der Bambini-Klasse gingen Jahrgang ´98 und jünger an den Start – Luisa Altmann war mit 4 Jahren die jüngste Läuferin im sieben Teilnehmer starken Feld. Die Kleinsten mussten die knapp 300 m lange Runde einmal laufen. Drei Runden galt es für die Älteren (Jahrgang 1990 bis 1997) zurückzulegen. Künftig wird man diesen Wettbewerb dann wertungsmäßig noch mal unterteilen, um für eine größere Chancengleichheit zu sorgen.

Am Rande des Herzlaufs wurde das Active-Card-System vorgestellt. Die Firma German Quest entwickelt diese Art des Gesundheitswandern in Zusammenarbeit mit dem Fachforum „Vitalregion“ des Vereins Pro Region Mittleres Fuldatal. Für das Wandern - sicherlich auch Laufen, Biken etc. - mithilfe einer personalisierten Karte sollen in nächster Zeit feste Apparate und Auslesestationen auf Wanderwegen rund ums Fuldatal installiert werden. Mit diesem neuen System könnte man bundesweit in eine Art Vorreiterrolle schlüpfen. Zu einem Testlauf - besser: Testwalk – bildete sich an diesem Vormittag eine illustre Wandergruppe. Auf Initiative von Jürgen Dietrich (Vereinigung Handel, Handwerk & Gewerbe Rotenburg) übten sich u.a. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und die Bürgermeister Manfred Fehr (Rotenburg), Georg Lüdtke (Alheim) und Herbert Wohlgemuth (Morschen) in der Disziplin Nordic Walking. Damit dabei auch niemand unbeholfen „am Stock“ gehen musste, vermittelte HKZ-Chef-Physiotherapeut Ludwig Möller einige Grundlagen für das nordische Gehen. Zusammen mit Britta Müller, im Sekretariat von Prof. Vallbracht u.a. auch für Präventionsprogramme zuständig, begleitete er die Gruppe durch die Wälder, um am Ende nach den obligatorischen Dehnübungen festzustellen, dass durchaus viel versprechende Ansätze in der Runde zu erkennen waren.

Viele Teilnehmer und Gäste empfanden besonders das Geschehen auf dem Rodenberg-Trainingsplatz als sehr angenehm, wo man die Herzläuferinnen und Herzläufer bei ihrer Zielrunde beobachten konnte. Durch Hüpfburg, Schwimmbadbesuch in der Rodenberg-Klinik, eine Tombola unter allen Teilnehmern und eine preiswerte Verköstigung gestaltete sich das Rahmenprogramm im Anschluss wie ein kleines Familienfest. Neben der Läuferschar statteten auch einige Patienten des HKZ dem Sportereignis in ihrer Nachbarschaft einen Besuch ab. Klar, dass die HKZ-Organisatoren den Entschluss, diesen Herzlauf als Serie im Sommer wie im Winter etablieren wollen, gerade auch nach diesem erfolgreichen Tag, mit Nachdruck vorantreiben werden.

Das Herz- und Kreislaufzentrum als Veranstalter bedankt sich ausdrücklich bei
- dem LC Marathon für die Unterstützung bei der Organisation, insbesondere der Zeitnahme,
- dem PzGrenBtl 52, das trotz deutlicher personeller Reduzierung weiterhin die Streckenposten stellte,
- dem Hotel Rodenberg, das wertvolle Preise für die Verlosung stiftete,
- und den Firmen SB Union, RhönSprudel und Getränke Wiegand für die Unterstützung.

Für die HKZ-Organisation waren an diesem Tag vor Ort:
Stefan Wild, Carmen Paul, Stefanie Schmelzer – Läufererfassung, Zeitnahme u. Auswertung Erich Wirf, Michael Wirf, Oliver Slotty, Achim Wilutzky – Strecke, Verlosung, Fotos u. allgemein Christel Garde, Michael Becker, Stefanie Schömann, Edith Knietzsch, Monika Leretz - Versorgung
Uwe Küffel, Rainer Stunz, Udo Kalk - Technik
Thomas Scheibner – Stadionsprecher
Dr. Timm Böcker – Videokamera

Der Erlös aus den Startgeldeinnahmen wird in Kürze an das Kuratorium für behinderte Menschen im Kreis Hersfeld-Rotenburg weitergegeben. Als nächsten Lauftermin am HKZ kann man sich schon Samstag, den 10. Dezember 2005 vormerken. Dann startet um 14.30 Uhr der 3. Rotenburger Winter-Herzlauf. Man sieht sich …

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