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Herz- und Kreislauf Zentrum Rotenburg

Medizin-Aktuell

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Hybrid-OP

Ersatz einer Herzklappe ohne Operation

Ärztekongress im Herz-und Kreislaufzentrum Rotenburg a.d.Fulda

 

Am 18.6.2011 fand unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-Herz-und Gefäßchirurgie im Herz-und Kreislaufzentrum Rotenburg a.d.Fulda ein Symposium über neue Behandlungstechniken verkalkter Herzklappen statt. Beteiligt waren international renommierte Experten aus den Universitätskliniken Frankfurt, Jena, Leipzig, Köln, Mainz und Bonn.

Neben Fachvorträgen wurden zwei Eingriffe aus dem neuen Hybrid-Operationssaal des HKZ direkt in den Vortragsraum übertragen. Die Zuschauer konnten unmittelbar live den Ablauf dieser faszinierenden neuen Eingriffe mitverfolgen, wobei nicht nur ein Kamerabild der Abläufe im Operationssaal, sondern auch die Bilder des Computertomogrammes, der Druck-und EKG-Kurven, des Röntgenbildes und des Echokardiogrammes eingespielt wurden. Gleichzeitig bestand ständiger Sprechkontakt mit den Ärzten im Hybrid-OP, so dass Fragen aus dem Auditorium direkt beantwortet werden konnten. 

„Die technische Ausrüstung unseres neuen Hybrid-OP-Raumes entspricht dem derzeit erreichbaren Optimum und ist so in nur ganz wenigen Zentren vorhanden" so Professor Vallbracht, Direktor der Kardiologie im Herz-und Kreislaufzentrum  und Organisator der Veranstaltung gegenüber unserer Zeitung. „Kardiologe und Herzchirurg (beide arbeiten bei diesen Eingriffen immer gemeinsam) können während des Eingriffes die genaue Platzierung der Herzklappe mit einem Computertomogramm steuern und alle Daten und Bilder auf zwei überdimensionalen Flachbildschirmen verfolgen."

Zwei Wege des Einbaus der neuen Herzklappe stehen zur Verfügung: einmal mit dem Katheter über die Schlagader in der Leiste (wie ein Herzkatheter) oder aber durch ein kleines Loch an der Herzspitze. „Wenn möglich, wird der Weg über die Leiste bevorzugt; manchmal sind aber die Adern zu stark verkalkt und dann wird über die Herzspitze vorgegangen „ erklärt Prof.Vallbracht. „Das Verfahren kommt zurzeit für die Patienten in Betracht, bei denen die herkömmliche Operation aufgrund von weiteren Erkrankungen als zu risikoreich angesehen wird. Es entwickelt sich aber so schnell, dass in Zukunft diese Eingriffe immer mehr zunehmen werden."

Die Teilnehmer der Tagung, die die Eingriffe mit großer Anspannung verfolgten, reagierten mit spontanem Beifall nach dem erfolgreichen Einbau der Herzklappen. „Beide Patienten waren am Abend danach bereits wach und fröhlich; die alte Dame hat mich gefragt, wann denn nun endlich die Herzklappe eingebaut wird" schmunzelt Professor Vallbracht.

Dreidimensional live ins Herz

Das Herz- und Kreislaufzentrum verfügt als eine der ersten Kliniken über das leistungsstärkste Ultraschallsystem

Auf innovative und zugleich schonende Untersuchungsmethoden setzt das HKZ schon seit seiner Gründung; ab sofort wird das leistungsstärkste Ultraschallsystem iE33 der Fa. Philips die Mediziner in Rotenburg in der Diagnostik von Herzerkrankungen unterstützen.

Durch die erstmals mögliche online dreidimensionale Darstellung des Herzens (Direktuntersuchung in Echtzeit) werden Herzstrukturen unmittelbar bildhaft erkennbar, so dass Entscheidungen z.B. über notwendige operative Eingriffe wesentlich erleichtert werden.

Chest-Pain-Unit

24-Stunden-Soforthilfe bei Brustschmerzen

Herz-und Kreislaufzentrum wird zertifiziertes CPU-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Die kardiologische Intensivstation des Herz- und Kreislaufzentrums Rotenburg a.d. Fulda (12 Intensivbetten mit angeschlossener Überwachungseinheit (Intermediate Care) wurde jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als anerkannte „Chest pain unit" (Einheit zur sofortigen Klärung und Behandlung bei akutem Brustschmerz) zertifiziert.

20 Jahre Herz- und Gefäßchirurgie

Jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Herz- und Gefäßchirurgie sorgen im HKZ für hohe Qualität und kurze Operationszeiten.

Die herzchirurgische Abteilung des Herz- und Kreislaufzentrums ist heutzutage über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und genießt internationale Anerkennung. Bis heute wurden in der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie über 36.000 Operationen durchgeführt. Außerdem werden jährlich über 400 Schrittmacher- und Defibrillator-Operationen durchgeführt. Dabei werden in enger Kooperation mit der rhythmologischen Abteilung des Hauses auch zunehmend sog. CRT-Systeme (cardiale Resynchronisations Therapie) bzw. sog. 3-Kammer-Geräte implantiert, wofür spezielle Katheter und Durchleuchtungsanlagen erforderlich sind.

Defibrillator der neusten Generation

Am Herz und Kreislaufzentrum  in Rotenburg a. d. Fulda wurde deutschlandweit eines der ersten Herz-Stimulationssysteme namens „ProtectaXT" zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen implantiert.  

Das Gerät, hergestellt von der Firma Medtronic aus Minneapolis/USA ist die neueste Generation von implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren (ICD), die den Herzrhythmus ständig genau analysiert, um  schon bei einer beginnenden Herzrhythmusstörung frühzeitig mit einer therapeutischen Schrittmacherstimulation zu beginnen und somit der Entwicklung einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung entgegenzuwirken.

Modernste Medizintechnik im Herzkatheterlabor

Das Herz- und Kreislaufzentrum in Rotenburg a.d. Fulda investierte fast 2,5 Millionen Euro in vier neue Herzkathetermessplätze. Die Ärzte des HKZ sind von der Qualität der Bilder begeistert und können die Strahlenbelastung für die Patienten auf ein Minimum reduzieren.

Leistungsspektrum interventionelle Kardiologie

Seit dem Einzug der Herzkatheteruntersuchung in die diagnostische Routine hat sich das Tätigkeitsspektrum in einem Herzkatheterlabor deutlich erweitert. Während anfangs nur die diagnostische Herzkatheteruntersuchung bei KHK und angeborenen Herzfehlern durchgeführt wurde, haben im Verlauf immer mehr Therapieverfahren unter dem Sammelbegriff "Interventionelle Kardiologie" im Herzkatheterlabor Einzug gehalten.

Virtuelle Welt jetzt auch im EPU-Labor

In der Fachabteilung zur Erkennung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Elektrophysiologie) steht seit einem Jahr modernste Medizintechnik zur Verfügung.

 

Moderne total-arterielle Koronarbypass-Chirurgie

Das Ziel der Bypasschirurgie ist die Umgehung der Verengungen und Verschlüsse durch neu angelegte Gefäßverbindungen. Früher war die Verwendung einer Beinvene Standard. Seit 1980 wird vermehrt auch die innere Brustwandarterie (IMA = innere Mammaria-Arterie) oder die innere Thorax-Arterie (TIA) als Bypass verwendet.

Kardiologische-orthopädische Rehabilitation

Die Anzahl der Patienten, die auch in höherem Lebensalter endoprothetisch an den großen Gelenken versorgt werden müssen, steigt von Jahr zu Jahr. Entsprechend steigt auch die Anzahl der Patienten, die nach großen orthopädischen Eingriffen peri- oder aber auch unmittelbar einen Herzinfarkt erleiden.

Arzt-Patienten-Seminar - 07.05.2011

Fisch auf den Tisch- Omega 3 Fettsäuren
Prof. Wendt

Arzt-Patienten-Seminar - 07.05.2011

Diabetes und Herz
Dr. med K. Edel

Arzt-Patienten-Seminar - 07.05.2011

Von der Theorie zur Praxis
Die mediterrane Küche
Frau Sauermann

Arzt-Patienten-Seminar - 07.05.2011

Ajax für die Arterien?
Neues aus der Forschung
Prof. Dr. A. Bierhaus

Arzt-Patienten-Seminar - 07.05.2011

Ajax für die Arterien?
Neues aus der Forschung
Prof. Dr. A. Bierhaus

Arzt-Patienten-Seminar - 07.05.2011

Süße Herzen im Rhythmus der Zeit
Frau Hüttner-Roth